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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Seminar für Südasien-Studien

Prof. Dr. Michael Mann

Wissenschaftlicher Werdegang | Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte | Publikationen
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Name
Prof. Dr. Michael Mann
Status
Prof.
E-Mail
michael.mann (at) asa.hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät → Institut für Asien- und Afrikawissenschaften → Kulturen und Gesellschaften Südasiens
Sitz
Invalidenstraße 118 , Raum 218
Telefon
(030) 2093-66042
Fax
(030) 2093-66048
Sprechzeiten

Sprechzeiten während des Forschungsfreisemesters nur für ExamenskandidatInnen. Nach Vereinbarung.

Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Michael Mann hat zu verschiedenen Perioden und Problemfeldern der südasiatischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte vom 18. bis 20. Jahrhundert geforscht. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Umweltgeschichte. In jüngerer Zeit erweitert er seine Forschung auf die Stadtgeschichte und Urbanisierung sowie die Migrations- und Arbeitsgeschichte im südasiatischen Raum und dem Indischen Ozean. Fragen der Historiografie und der Technik- und Kommunikationsgeschichte gehören ebenfalls zu seinen Forschungsschwerpunkten. 2005 erschien seine "Geschichte Indiens vom 18. bis zum 21. Jahrhundert", die inzwischen zum einführenden Standardwerk avanciert ist. Seit dem 1. April 2010 leitet Professor Mann das Seminar für Südasien-Studien der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Er studierte Geschichte Südasiens, Mittlere und Neuere Geschichte, Indologie und Germanistik an der Universität Heidelberg und promovierte dort 1992 zur Agrar- und Umweltgeschichte Nordindiens. 1999 habilitierte er sich an der FernUniversität in Hagen mit einer Arbeit zur Entstehung des britischen Kolonialstaats in Bengalen. Er hat an der FernUniversität in Hagen, am Heidelberger Südasien-Institut sowie am Global and European Institute der Universität Leipzig gelehrt. 2008/09 vertrat er für ein Semester die Professur "Cultural Economic History“ am Carl-Jaspers Centre der Universität Heidelberg.